Offene Bildung

Offene Bildung ist ein Sammelbegriff für Bildungsorganisationen, die sich bemühen, Eintrittsbarrieren zu beseitigen. Zum Beispiel haben solche Institutionen keine akademischen Zulassungsvoraussetzungen. Beispiele sind die Open University in Großbritannien und die Athabasca University in Kanada. Solche Programme sind in der Regel Fernlernprogramme wie E-Learning, MOOC oder OpenCourseWare. Obwohl viele E-Learning-Programme kostenlos sind, können die Kosten für den Erwerb eines Zertifikats ein Hindernis darstellen. Viele offene Bildungseinrichtungen bieten kostenlose Zertifizierungssysteme an, die von Organisationen wie UKAS im Vereinigten Königreich und Anab in den USA akkreditiert werden, wo andere, wie die Khan Academy, ein Abzeichen anbieten.

Ein frühes Beispiel für das Prinzip der offenen Bildung ist das OpenCourseWare-Programm, das 2002 vom Massachusetts Institute of Technology (MIT) ins Leben gerufen wurde. Ihm folgten mehr als 200 Universitäten und Organisationen. Wie in der Berliner Erklärung über den offenen Zugang zu wissenschaftlichem Wissen der Open-Access-Bewegung sind die Ziele und Intentionen von Open Education in der Open Education Declaration von Kapstadt festgelegt. MOOC ist eine neuere Form der Entwicklung in Online-Kursen seit Herbst 2011, die mit den nicht-zertifizierenden Programmen edX, MITx, Harvardx, Coursera und Udacity fortgesetzt wurde.

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