Lehrplan

Ein Curriculum oder ein Curriculum definiert die Lernziele und Leistungsziele, die die Studierenden für ein bestimmtes Fach erreichen müssen.

In Flandern ist dies ein gesetzlich vorgeschriebenes Dokument. Mit anderen Worten, in Flandern gibt es keine (von der Regierung subventionierte und anerkannte) Bildung, wenn es keinen genehmigten Lehrplan gibt. Konkret beschreibt das Curriculum, welche Fachinhalte behandelt werden müssen. In den meisten Lehrplänen wird unterschieden zwischen “Kernmaterial” (die wichtigsten Themen, die von allen Schülern bewältigt werden sollten) und “Erweiterungslernmaterial”, mit dem Lehrkräfte innerhalb einer Klasse unterscheiden können. Für die Mathematik in der dritten Stufe der ASO wird beispielsweise die Behandlung von Derivaten und Limiten als Kernmaterial betrachtet, während Integrale oft Teil der Lernergänzungssubstanz sind. Die Ausarbeitung von Lehrplänen ist nicht einfach. In der Regel werden sie daher nicht pro Schule, sondern pro Bildungsnetzwerk von Arbeitsgruppen von (erfahrenen) Lehrern eingerichtet: Sobald die Lehrpläne genehmigt sind, dienen sie auch als Grundlage für die Erstellung von Handbüchern durch Bildungsverlage.

In den Niederlanden werden die Anforderungen, die Schullehrpläne erfüllen müssen, vom Bildungsministerium festgelegt. In der Grundbildung und Grundbildung erfolgt dies auf der Basis von Kernzielen. Im Primarbereich wurden die Kernziele von 122 im Jahr 1993 auf 58 im Jahr 2006 reduziert. Ab dem Schuljahr 2009/2010 müssen alle Kernziele in den Grundschulen umgesetzt werden. Die Kernziele konzentrieren sich auf Lernbereiche wie Sprachen, Mathematik, Orientierung an sich selbst und der Welt, künstlerische Orientierung und Sport. Zur Unterstützung der Schulen wurden die Kernziele in konkrete Aktivitäten umgesetzt. Das Bildungsministerium hat auch Prüfungsprogramme für den Sekundarbereich eingerichtet. Diese Prüfungen werden teilweise national durch einen eigenen Ausschuss durchgeführt: Zentraler Prüfungsausschuss, Festlegung der Aufgaben. Darüber hinaus legt das Ministerium Anforderungen für die Anzahl der Stunden fest, die für einen Kurs ausgegeben werden müssen. Innerhalb dieser Rahmenbedingungen können Schulen ihren eigenen Lehrplan festlegen.

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