Lernobjekt

Ein Lernobjekt ist eine logische Anordnung wiederverwendbarer Bausteine ​​aus der Bildung. Die Bausteine ​​können beispielsweise aus Texten, Tönen oder (bewegten) Bildern bestehen. Ein Lernobjekt ist ein Objekt, das ein Werkzeug zum Lernen ist; Es ist keine Form oder Methode.

Der Begriff Lernobjekt wird oft fälschlicherweise M.D. Merrill, der es in den frühen achtziger Jahren eingeführt hätte. In Bildungskreisen wurde der Begriff dafür bereits in begrenztem Umfang verwendet. Der Begriff Lernobjekt kam vor allem dann zum Einsatz, als in den 1990er Jahren elektronische Lernumgebungen im Bildungsbereich installiert wurden. Dies führte schnell zu einer großen Menge digitaler Bildungsmaterialien. Das Speichern und Verwalten dieser Daten wurde zu einer Herausforderung für die IKT-Welt. Die Daten mussten klassifiziert und geordnet werden. Die entstandenen Elemente aus der Bildung wurden in der Lerntechnologie Lernobjekte genannt.

Die Merkmale, die den digitalen Lernobjekten als Bezeichnung hinzugefügt wurden, werden Metadaten genannt. In der Welt des E-Learning wurde der Begriff Lernobjekt-Metadaten erstellt. Das darauf basierende Modell heißt Lernobjektmetadaten. Dieses Modell wurde von IMS aus einem an der Open University entwickelten Modell namens EML abgeleitet. Später wurden viel mehr Varianten und mit diesen alternativen Definitionen entwickelt.

Die Sammlung all dieser Lernobjekte hat zu Bildungsdatenbanken, Bildungsveröffentlichungen und anderen Bildungsorganisationen in großen Datenbanken mit digitalen Bildungsmaterialien geführt, die auch als Repository oder Lern ​​(Content) Content Management System (LCMS) bezeichnet werden. Dank der Lernobjekt-Metadaten können diese Parteien die gesammelten Lernobjekte mithilfe von Suchmaschinen einfach austauschen und wiederverwenden.

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