Kanjertraining

Kanjertraining begann 1996 als Eltern-Kind-Training, um Kindern beizubringen, sich in sozial stressigen Situationen positiv zu behaupten. In späteren Jahren wurde das Kanjertraining für die Grund- und Sekundarschulbildung adaptiert. Das Training besteht aus mehreren Lektionen mit Übungen, um den Kindern beizubringen, mit Mobbing, Konflikten, Ausgrenzung und sozial zurückgezogenem Verhalten umzugehen. Dies geschieht beispielsweise durch die Verwendung unterschiedlicher Obergrenzen, die sich auf unterschiedliche Verhaltensweisen beziehen. Die weiße Kappe steht für den selbstbewussten, zuverlässigen “Whopper”, auf den sich der Name des Trainings bezieht. Das Training kann sowohl präventiv als auch kurativ eingesetzt werden.

In jedem Fall wurde das Kanjertraining seit 2008 mehrfach wissenschaftlich erforscht. Laut dem Niederländischen Jugendinstitut (NJI) gibt es starke Hinweise darauf, dass die Ausbildung eine wirksame Methode für Kinder und Jugendliche im Alter von 4 bis 16 Jahren ist, die Probleme im Umgang mit anderen haben. Das NJI bezieht sich auf einige Studien in der Grundschule, in einem klinischen Umfeld. Das Training würde zu einem Rückgang des Problemverhaltens bei Kindern führen, wenn das Training von einem ausgebildeten Psychologen oder Heilpädagogen durchgeführt wird. Positive Effekte wurden unter anderem auf emotionales Wohlbefinden und Verhalten gefunden, aber keine Auswirkungen auf Mobbing-Verhalten gefunden.

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