Individuelle Talententwicklung

Individuelle Talententwicklung bedeutet die Organisation einer Bildungsorganisation und eines Bildungsprogramms mit dem Schwerpunkt auf der Entwicklung eigener und einzigartiger Talente.

Die Ausbildung ist so organisiert, dass Schüler / Studenten auf der Grundlage ihres eigenen Lernstils, auf ihrem eigenen Lernweg und in ihrem eigenen Lerntempo lernen können. Je nach den für Schulen zentralen Normen und Werten kann auch der Lebensstil mit einbezogen werden.

Eine wichtige Voraussetzung für die individuelle Talentförderung ist ein dynamisches Bildungsprogramm. Ein solches Programm konzentriert sich auf die zu erreichenden Ziele. Sie sucht ständig nach geeigneten, aktuellen Quellen und didaktisiert sie, damit sie in der Bildung eingesetzt werden können. Durch einen fortlaufenden Prozess von Lehre, Selbständigkeit, Erprobung, Anpassung und Überwachung von Ergebnissen werden neue Ziele gesetzt. Ein solches Programm ermöglicht maßgeschneidertes Lernen. Dank individueller Talententwicklung baut der Student / Student sein eigenes Lernportfolio auf. Seine Kenntnisse, Fähigkeiten und Kompetenzen sind entscheidend für den Inhalt dessen, was er lernt. Neben den Ergebnissen regelmäßiger Prüfungen ergeben sich spezifische Möglichkeiten für den Transfer in die Weiterbildung oder den Arbeitsmarkt.

Individuelle Talententwicklung gehört zu den Fähigkeiten des 21. Jahrhunderts. Junge Menschen werden für noch unbekannte Berufe ausgebildet. Deshalb wird Wissenskonstruktion wichtiger als Wissenstransfer. Die drei wichtigsten Kompetenzbereiche des 21. Jahrhunderts sind:

Um die individuelle Talententwicklung zu ermöglichen, wird das enorme Potenzial der Bildungstechnologie genutzt. Alle Arten von Hardware, Software, Datenspeicherung, Zugriff und Implementierung werden in kohärenten Systemen zusammengeführt. Über Dashboards können Schüler, Lehrer und Bildungsmanagement kontinuierlich Ergebnisse erzielen. Beide Systeme, Lehrer, Schüler / Studenten und Schulleitung können Empfehlungen für Folgeschritte oder für die (Re-) Gestaltung der Bildungsorganisation geben. Die Daten können auch zu einer Neukalibrierung des Bildungsprogramms führen. Durch das Zusammenführen verschiedener Daten wird es einfacher, Profile zu erstellen und Empfehlungen abzugeben (Profiling und Empfehlung). Es wird zunehmend angenommen, dass die individuelle Talententwicklung gefördert werden kann, wenn die Ausbildung von einem Buch pro Fach zu einem Gerät pro Schüler reicht. Mobile Geräte mit Zugang zum Internet greifen über Web und Apps wesentlich mehr Ressourcen zu, als nur eine Folio-Variante. Streaming bietet Zugang zu mehr Lehrern, als eine Schule anbieten kann. In einem Lernökosystem können Laptops, Tablets, Smartphones usw. das angebotene Thema auf einem IWB leicht erkennen und dann auch synchronisieren. Dies schafft eine umfangreiche Lernumgebung, auf die jederzeit und überall zugegriffen werden kann. Ein digitales Zuhause oder eine digitale Schultasche sind Beispiele für Anwendungen innerhalb eines Bildungsökosystems.

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