Bildungstechnologe

Ein Bildungstechnologe ist ein Bildungsexperte, der sich auf (z. B. elektronische) Lehrmittel und IKT spezialisiert hat. Er ist somit ein Experte, der pädagogische Fachkräfte bei der effektiven Nutzung und Kombination der verfügbaren Medien und informativen, kommunikativen und pädagogischen Technologien anleitet. Er evaluiert, trainiert und berät und entwickelt und implementiert diese Technologien. Ein Bildungstechnologe hat oft mehrere Jahre einschlägige Erfahrung in der Hochschulbildung, Bildungsförderung oder im Forschungsbereich und ist in der Regel an einer Universität ausgebildet. Dank seiner Expertise ist er oft auf Fernunterricht, Webkonferenz, soziale Medien, Video, Online-Zusammenarbeit, interaktives Lernen oder die Entwicklung von Websites spezialisiert.

Mit dem Einsatz von Radio und Fernsehen in der Bildung oder dem Bildungsfilm, so viele, entstand der Beginn der Bildungstechnologie. Andere verbinden dies mit der Entstehung der Lernmaschine. Wieder andere sehen in der Einführung des Computers in der Bildung, als fortschrittliche Lernmaschine, die Entstehung von Bildungstechnologie. Der Aufstieg der Bildungstechnologie führte auch zur Bildung des Berufs des Bildungstechnologen. In den siebziger Jahren des 20. Jahrhunderts waren die Hauptrollen eines Bildungstechnologen die des Entwicklers von Bildungssystemen, Berater auf dem Gebiet des Lernens, Produzent von Lehrmaterialien, Manager von Lerninhalten und Bildungsplaner.

Ein Bildungstechnologe wird sich nicht auf seine grundlegenden Fähigkeiten im Umgang mit Bildungstechnologien wie Büroanwendungen und Internet (Information und Kommunikation) konzentrieren. Themen, mit denen er umgehen konnte, sind:

Ein Bildungstechnologe kann (im Bereich Information und Kommunikation) Technologie als Instrument, als Mittel zur Verwaltung von Bildung (ELO) oder zur direkten Bildung einsetzen. Der Unterschied zwischen Computer-verwaltetem (CBO) und Computer-basiertem Unterricht (CGO) liegt in der Antwort auf die Frage; “Macht der Einsatz von Computern Bildung effizienter (CBO) oder effektiver (CGO)?”. Es ist effektiver, wenn der Computer Arbeitsmethoden zulässt, die direkt zu Lernzielen führen. Diese Arbeitsmethoden sind dann ohne den Einsatz des Computers nicht oder kaum möglich. Neben Schnittstellen zur Erziehungswissenschaft und zur Bildungspsychologie gibt es auch Anwendungen in Disziplinen wie Informatik, Künstliche Intelligenz, Psychonomie / Kognition, Wissenstechnologie, (kognitive) Ergonomie und Kommunikationswissenschaft. In der Bildungspraxis werden digitale Lernmaterialien nur sparsam eingesetzt. Eine komplexe Nutzung in Form von Serious Games und Simulationen ist kaum anzutreffen. Es ist (vor allem 2005) hauptsächlich Internet- und Textarbeiten). Oder Anleitung mit Schreiben wie eine Online-Thesis-Plattform. IKT ist oft damit verbunden, bestimmte didaktische Methoden zu ermöglichen oder besser zu ermöglichen (oft wird dies als digitale Didaktik bezeichnet). Zum Beispiel kann man sich den Projektunterricht oder andere Methoden der Problemlösung und des forschenden Lernens vorstellen. Es wurde jedoch wenig Gebrauch von der IT gemacht, um die Ausbildung persönlich und individuell zu gestalten. Ein Bildungstechnologe entwirft auch Anwendungen, die Menschen mit Behinderungen in der Bildung wie Legasthenie unterstützen können.

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